Ich meine: Argentinien wird Weltmeister. Was meinst du?
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Donnerstag, 15. Oktober 2009
Mein Südafrika
06.09.08 Israel - Schweiz 2:2
An jenem Samstag kam ich gerade aus dem Norden Finland nach Helsinki zurück. Nach einer Woche wandern in der Natur und 1000km Autofahren habe ich nicht mehr allzu viele Erinnerungen. Aber ich glaube mein persönlicher Rupelimat hat mich per SMS live aus Israel auf dem laufenden gehalten.
10.09.08 Schweiz - Luxemburg 1:2
Vier Tage später war ich immer noch in Finland, und vor dem Spiel ziemlich traurig nicht in Zürich mit meiner luxemburgischen Mitbewohnerin in meinem dazumaligen "Heimstadion" sein zu können. Ich schaute dann mit den Finnen ihr sensationelles Spiel gegen die Deutschen und wir gingen frohen Mutes nach Hause. Auf dem Nachhauseweg durch die Strassen Helsinkis kamen wir an dieser Kunstinstalation vorbei, wo aus einem Senkloch mitten im Quartier, Flughafenlärm ertönt. Beim konsultieren des Internets bei Jaakko zu Hause konnte ich das Ganze nicht so recht fassen, und war erst mal froh nicht in der Schweiz zu sein.
11.10.08 Schweiz - Lettland 2:1
Irgednwo habe ich das wenig berauschende Spiel geschaut, aber ich weiss ganz ehrlich nicht mehr wo genau das war.
15.10.08 Griechenland - Schweiz 1:2
Und dann kommt Yakin und gibt diesen Zuckerpass auf N'Kufo. Hakan Yakin Fussballgott. Unglaubliche Szenen. Im Nachhinein hätte man nach Griechenland reisen sollen um das Spiel zu schauen, so habe ich irgendwo vor dem Fernseher gegammelt.
28.03.09 Moldova - Schweiz 0:2
In meinem bisherigen Leben hatte ich noch kaum ein Spiel der Schweizer Nationalmannschaft live gesehen. Spontan kommen mir Österreich und China in den Sinn, beides unbedeutende Freundschaftsspiele. Und nun reise ich also nach Moldova, nur um ein Fussballspiel zu schauen. Ich könnte Ihnen jetzt nicht viel über Moldova sagen, es waren ja auch nur zwei Tage Moldova und zwei Tage Rumänien. Aber diese Auswärtsfahrt war ziemlich kultig, vor allem der Nachtzug von Bukarest nach Chisinau und das Hotel Kosmos. Die Schweiz gewinnt in einem unspektakulären Spiel, Othmar grüsst freundlich und Wölfli ist unser Pausenheld.
01.04.09 Schweiz - Moldova 2:0
Selber Gegner, selbes Resultat. Ein Pflichtieg der schweizer Nati in Genf. Langweilig.
05.09.09 Schweiz - Griechenland 2:0
Wie kann man seinen Fangrad messen? Beispielsweise wenn man Flüge so bucht, dass während des Fluges das wichtigste Spiel der Qualifikation ansteht. Vorausschauen ist manchmal schwierig. Auf jeden Fall klappte das ganze doch noch so gut, dass während des Anstehens für den Flugzeugeinstieg ein erstes SMS kam, welches bereits für einige verdutzte Gesichter rundherum sorgte. Und dies, nachdem ich völlig unbegründet und böswillig gedacht hatte, der Rupelimat lasse mich heute im Stich. Dann im Gangway zum Flugzeug kam noch das zweite SMS und mit grosser Freude konnte ich New York verlassen und gen Heimat fliegen.
09.09.09 Lettland - Schweiz 2:2
Während dieses Spiels hatte ich wiedermal so meine Zweifel an den gut verdienden Fussballspieler unseres Landes. Zu Hause litt ich einsam, wie diese Jungs ohne Herz und Einsatz irgendwie ein Unentschieden zwegchnorzten. Die einzige Freude des Abends war das Unentschieden der Griechen; Der Moldauer ist schon ein toller Bursche!
10.10.09 Luxemburg - Schweiz 0:3
Nachdem Spass in Moldau und dem terminlich bedingten fernbleiben von Lettland die zweite Auswärtsfahrt dieser Qualifikation. Diese war jedoch in keiner Weise zu vergleichen mit der ersten. Anstatt ein par verlorenen Seelen waren 5000 Eidgenossen zugegen. Und mindestens dreiviertel von denen wählt bestimmt eine Partei, die rechts von mir steht. Ich rate Ihnen, fahren Sie nie an ein Auswärtsspiel der Nati, welches in Car-Distanz liegt. Wenigstens gab es noch billige Schnäpse für ins Genick.
14.10.09 Schweiz - Israel 0:0
Wenigstens durfte Marco Wölfli das Tor hüten. Und die Entdeckung der Quali, dieser Padalino, zeigte wiedermal sein grosses Kämpferherz. Sonst ein sehr unrühmlicher Abend. Ein Training lang Flanken schlagen wäre sicherlich keine Dummheit. Ich genoss ihn beim Rupelimat zu Hause, mit den guten alten Grünenmatter Boys, oder so. Auf jeden Fall hat man sich qualifiziert für Südafrika, was ja eigentlich eine grosse Freude ist. Obwohl die grossen Momente, wie damals in der Barrage gegen die Türkei, als die Schweizer irgendwie näher zusammenrückten, fehlten. Ob und wie ich die WM verfolge ist unklar. Es kann sein, dass ich morgens beim Melken die Resultate höre, aber auch dass ich vor Ort bin. Oléolé.
An jenem Samstag kam ich gerade aus dem Norden Finland nach Helsinki zurück. Nach einer Woche wandern in der Natur und 1000km Autofahren habe ich nicht mehr allzu viele Erinnerungen. Aber ich glaube mein persönlicher Rupelimat hat mich per SMS live aus Israel auf dem laufenden gehalten.
10.09.08 Schweiz - Luxemburg 1:2
Vier Tage später war ich immer noch in Finland, und vor dem Spiel ziemlich traurig nicht in Zürich mit meiner luxemburgischen Mitbewohnerin in meinem dazumaligen "Heimstadion" sein zu können. Ich schaute dann mit den Finnen ihr sensationelles Spiel gegen die Deutschen und wir gingen frohen Mutes nach Hause. Auf dem Nachhauseweg durch die Strassen Helsinkis kamen wir an dieser Kunstinstalation vorbei, wo aus einem Senkloch mitten im Quartier, Flughafenlärm ertönt. Beim konsultieren des Internets bei Jaakko zu Hause konnte ich das Ganze nicht so recht fassen, und war erst mal froh nicht in der Schweiz zu sein.
11.10.08 Schweiz - Lettland 2:1
Irgednwo habe ich das wenig berauschende Spiel geschaut, aber ich weiss ganz ehrlich nicht mehr wo genau das war.
15.10.08 Griechenland - Schweiz 1:2
Und dann kommt Yakin und gibt diesen Zuckerpass auf N'Kufo. Hakan Yakin Fussballgott. Unglaubliche Szenen. Im Nachhinein hätte man nach Griechenland reisen sollen um das Spiel zu schauen, so habe ich irgendwo vor dem Fernseher gegammelt.
28.03.09 Moldova - Schweiz 0:2
In meinem bisherigen Leben hatte ich noch kaum ein Spiel der Schweizer Nationalmannschaft live gesehen. Spontan kommen mir Österreich und China in den Sinn, beides unbedeutende Freundschaftsspiele. Und nun reise ich also nach Moldova, nur um ein Fussballspiel zu schauen. Ich könnte Ihnen jetzt nicht viel über Moldova sagen, es waren ja auch nur zwei Tage Moldova und zwei Tage Rumänien. Aber diese Auswärtsfahrt war ziemlich kultig, vor allem der Nachtzug von Bukarest nach Chisinau und das Hotel Kosmos. Die Schweiz gewinnt in einem unspektakulären Spiel, Othmar grüsst freundlich und Wölfli ist unser Pausenheld.
01.04.09 Schweiz - Moldova 2:0
Selber Gegner, selbes Resultat. Ein Pflichtieg der schweizer Nati in Genf. Langweilig.
05.09.09 Schweiz - Griechenland 2:0
Wie kann man seinen Fangrad messen? Beispielsweise wenn man Flüge so bucht, dass während des Fluges das wichtigste Spiel der Qualifikation ansteht. Vorausschauen ist manchmal schwierig. Auf jeden Fall klappte das ganze doch noch so gut, dass während des Anstehens für den Flugzeugeinstieg ein erstes SMS kam, welches bereits für einige verdutzte Gesichter rundherum sorgte. Und dies, nachdem ich völlig unbegründet und böswillig gedacht hatte, der Rupelimat lasse mich heute im Stich. Dann im Gangway zum Flugzeug kam noch das zweite SMS und mit grosser Freude konnte ich New York verlassen und gen Heimat fliegen.
09.09.09 Lettland - Schweiz 2:2
Während dieses Spiels hatte ich wiedermal so meine Zweifel an den gut verdienden Fussballspieler unseres Landes. Zu Hause litt ich einsam, wie diese Jungs ohne Herz und Einsatz irgendwie ein Unentschieden zwegchnorzten. Die einzige Freude des Abends war das Unentschieden der Griechen; Der Moldauer ist schon ein toller Bursche!
10.10.09 Luxemburg - Schweiz 0:3
Nachdem Spass in Moldau und dem terminlich bedingten fernbleiben von Lettland die zweite Auswärtsfahrt dieser Qualifikation. Diese war jedoch in keiner Weise zu vergleichen mit der ersten. Anstatt ein par verlorenen Seelen waren 5000 Eidgenossen zugegen. Und mindestens dreiviertel von denen wählt bestimmt eine Partei, die rechts von mir steht. Ich rate Ihnen, fahren Sie nie an ein Auswärtsspiel der Nati, welches in Car-Distanz liegt. Wenigstens gab es noch billige Schnäpse für ins Genick.
14.10.09 Schweiz - Israel 0:0
Wenigstens durfte Marco Wölfli das Tor hüten. Und die Entdeckung der Quali, dieser Padalino, zeigte wiedermal sein grosses Kämpferherz. Sonst ein sehr unrühmlicher Abend. Ein Training lang Flanken schlagen wäre sicherlich keine Dummheit. Ich genoss ihn beim Rupelimat zu Hause, mit den guten alten Grünenmatter Boys, oder so. Auf jeden Fall hat man sich qualifiziert für Südafrika, was ja eigentlich eine grosse Freude ist. Obwohl die grossen Momente, wie damals in der Barrage gegen die Türkei, als die Schweizer irgendwie näher zusammenrückten, fehlten. Ob und wie ich die WM verfolge ist unklar. Es kann sein, dass ich morgens beim Melken die Resultate höre, aber auch dass ich vor Ort bin. Oléolé.
Donnerstag, 21. Mai 2009
Freitag, 17. April 2009
Wieso der Beni National lieber das Schnurren sein lassen sollte und vielleicht sich nochmals mit dem zweiten Frühling versuchen sollte (Sie erinnern sich?):
Sinngemässe Wiedergaben von Kommentaren am gestrigen Spiel:
"Und jetzt kommt ein neuer Spieler bei YB [ein blonder Spieler wird im Fernsehen gezeigt], es ist nicht Doumbia" Danke. Ich finde es gut wenn Fussballkommentatoren pro Mannschaft einen Auswechselspieler kennen, was dann etwa dem Wissen eines Blick am Abend Lesers entspricht.
"Wölfli hat drei von vier Penalties gehalten, wobei man versucht ist zu sagen, dass er den vierten auch hätte halten müssen!" Geits no?
Entschuldigen Sie, der Rest ist mir entfallen. Wobei eigentlich reicht dies schon. Jedenfalls stellte ich zwischendurch den Ton ab, dem Fernseher zu liebe. Machen Sie sich stark für Andi national, danke.
Sinngemässe Wiedergaben von Kommentaren am gestrigen Spiel:
"Und jetzt kommt ein neuer Spieler bei YB [ein blonder Spieler wird im Fernsehen gezeigt], es ist nicht Doumbia" Danke. Ich finde es gut wenn Fussballkommentatoren pro Mannschaft einen Auswechselspieler kennen, was dann etwa dem Wissen eines Blick am Abend Lesers entspricht.
"Wölfli hat drei von vier Penalties gehalten, wobei man versucht ist zu sagen, dass er den vierten auch hätte halten müssen!" Geits no?
Entschuldigen Sie, der Rest ist mir entfallen. Wobei eigentlich reicht dies schon. Jedenfalls stellte ich zwischendurch den Ton ab, dem Fernseher zu liebe. Machen Sie sich stark für Andi national, danke.
Mittwoch, 15. April 2009
Hier wird FUSSBALLSACHVERSTAND gross geschrieben
Folgendes E-mail habe ich am heutigen Tag geschickt:
Von: Brechbühl Andreas
Gesendet: Mittwoch, 15. April 2009 13:02
An: Wieland Rafael (VAH)
Betreff: AW:
he, hüt gwinni im fau ds rätsel der woche vom runde leder!
Man beachte insbesondere die Zeit. Nun jedenfalls können sie gerne HIER die Forsetzung der Geschichte verfolgen. Ich war schon immer der Meinung das man tun sollte was man sagt. Danke.
Von: Brechbühl Andreas
Gesendet: Mittwoch, 15. April 2009 13:02
An: Wieland Rafael (VAH)
Betreff: AW:
he, hüt gwinni im fau ds rätsel der woche vom runde leder!
Man beachte insbesondere die Zeit. Nun jedenfalls können sie gerne HIER die Forsetzung der Geschichte verfolgen. Ich war schon immer der Meinung das man tun sollte was man sagt. Danke.
Mittwoch, 25. Februar 2009
I am a groundhopper
Groundhopper, das sind die Leute, dessen (manchmal einziges) Lebensziel es ist, in möglichst vielen verschiedenen Stadien verschiedener Länder der Welt Fussballspiele zu sehen. Der Fussball an sich wird dabei Nebensache, es geht um den Ground (behaupten zumindest böse Zungen). Es gibt dann also Grounds und Länderpunkte und weiss nicht was noch. Jedenfalls sollte man die grossen der Ligen schon komplett haben (das hei beispielsweise in England die erste und die zweite Liga) um ein Groundhopper Leben geführt zu haben. Wie unschwer zu erahnen ist, sind Groundhopper Spezialisten für Billigflüge, Billighotels und durchgezechte Nächte. Nun, jedenfalls bin ich als nach Côte d'Ivoire gekommen, natürlich um einen Gorund zu machen. Das ist dann ein guter Ground; kann man glaub so sagen. Letzten Sonntag war es soweit, das Eröffnungsspiel des Championnat africains des nations des locaux (Also einfach der Afrikacup der Nationalmannschaften mit ausschliesslich in Afrika spielenden Spielern) stand auf dem Programm.
Der Eintritt war zur Feier gratis, was einen entsprechenden Ansturm und demzufolge geschlossene Türen und aggressive Polizisten zum Zeitpunkt unserer Ankunft zur Folge hatte. Ein echter Groundhopper lässt sich von solchen Nebensächlichkeiten jedoch nicht aufhalten und sucht sich einen homo economicus in Uniform. Im Stadion war es eher eng und wenn die Menge stampfte kamen einem schon mal Bilder von eingestürzten Tribünen in den Sinn.
Nun, nachdem auch noch der Präsident seinen Senf dazu gegeben hatte und die militärische Eröffnungszeremonie beendet war, konnte endlich Fussball gespielt werden. Das Niveau kann man getrost mit der Challenge League vergleichen. Die Côte d'Ivoire verlor denn auch prompt 3 zu 0 gegen den Fussballzwergen Zambia. Unterhaltsam war es allenfalls und ich fühlte mich denn auch gar nicht als Verlierer zwischen all den Einheimischen; Bereits beim 1 zu 0 der Zambier jubelte das ganze Stadion und die Sympathien des ganzen Stadien wurden mit jedem Tor deutlicher zur "gegnerischen" Seite transferiert. Man kann dies auch Life managment in schwierigen Situationen nennen; Das meistern die Menschen hier exzellent, jeden Tag!
Ich habe übrigens jetzt gleich viele Länderpunkte wie Kollege rupeli, er ist ein echter Groundhopper. Deshalb ist er gerade auf Portugal und Spanien Tour.
Freitag, 30. Januar 2009
Bilanz
Vier ganze Saisons ist die Marigold bereits als Managerin bei den Goldjungen tätig. In dieser Zeit konnte sie mit ihnen den Aufstieg in die 8. Liga feiern, in der sich die Mannschaft nun bereits zwei Saisons solide gehalten hat. Nach einem kleinen Formtief und Verletzungspech gegen Ende der letzten Saison strotzt das junge Team nun mit neuer Motivation und neuem Ehrgeiz. Die Fans strömen in Scharen an die Heimspiele, so dass das Stadion beinahe aus allen Nähten platzte und daher bereits ausgebaut werden mussten.
Zwar schreibt der Verein keine roten Zahlen, dennoch zeigt sich die Unerfahrenheit der Managerin bezüglich Finanzen im eher bescheidenen Kontostand. Daher gilt, dass zwar Geld die Welt regiert, aber bei den Goldjungen im Moment noch die Marigold.
Im den Sinne bleibt zu sagen: Auf zu neuen Taten ihr goldigen Jungs, lasst euch nicht einschüchtern von den Mächtigen und Reichen der Welt. Zeigt eure Muckis und lasst die strammen Waden sprechen.
Zwar schreibt der Verein keine roten Zahlen, dennoch zeigt sich die Unerfahrenheit der Managerin bezüglich Finanzen im eher bescheidenen Kontostand. Daher gilt, dass zwar Geld die Welt regiert, aber bei den Goldjungen im Moment noch die Marigold.
Im den Sinne bleibt zu sagen: Auf zu neuen Taten ihr goldigen Jungs, lasst euch nicht einschüchtern von den Mächtigen und Reichen der Welt. Zeigt eure Muckis und lasst die strammen Waden sprechen.
Sonntag, 15. Juni 2008
Postulat für den ehrlichen Fussball
Nach dem Ausscheiden der Schweiz an der Euro 08 sollte es eigentlich klar sein wen es zu unterstützen gilt: Österreich. In der ganzen Fussballeuphorie rund um die Mannschaften Portugal und Holland die sofort in aller Munde Titelfavoriten sind, und sich in dieser Rolle auch gerne sehen, tut es doch gut, wenn wenigstens Österreich ehrlich ist. Laut der Mannschaft wäre eine im Falle einer Qualifikation fürs Viertelfinale das absolute Maximum rausgeholt. Mit FIFA Ranking 92 ist das sicher eine realistische Einschätzung. Und der ehemalige Spieler Toni Polster doppelt nach; es sei die schlechteste österreichische Mannschaft die je an einer Europameisterschafts Endrunde teilgenommen hat. Es fehle schlicht und einfach an Klasse.Morgen Montag wird Rot Weiss Rot gegen ihren Angstgegner Deutschland antreten. Gewiss werden sie dabei nicht sonderlich attraktiv und schön spielen, aber sicher solid, unaufgeregt und angenehm desillusioniert. Die deutsche Mannschaft, die grössenwahnsinnig wie eh und je schon vor Beginn des Turniers mit dem Titel rechnete, muss gewinnen. Deshalb könnte ein Abstauber von Österreichs Vastic (übrigens der älteste Spieler an der ganzen Euro) in der 92. Minute Deutschland aus dem Turnier werfen. Doch darauf hofft man in Anbetracht der unterschiedlichen Stärken der Teams besser nicht. Aber gerade deshalb: Wer weiss?
Dienstag, 22. April 2008
Und der Andy?
Ja der Andy Brechbühl spielt immer noch Fussball. Sie erinnern sich?
Nach 4 Jahren hartem Training, sieht seine Statistik um einiges erfreulicher aus:
Andy Brechbühl
TSI=11 130, 22 Jahre und 32 Tage alt, gut in Form
Seine Erfahrung ist katastrophal und seine Führungsqualitäten sind durchschnittlich.
Nebst seinem fussballerischern Können schätzt Trainer Michael Brosten an Andy auch seinen guten Charakter. Er gilt als Motivator und hat den Übernamen "Andy-Sozial" erhalten. Als er dann letzten Samstag sein erstes Tor (Patchanka schaltete in der 5. Minute wieder blitzschnell von Abwehr auf Angriff um. Andy Brechbühl schloss den Konter durch die Mitte erfolgreich zum 0 - 1 ab.) und sogar fast noch das Zweite(Mit den Fingerspitzen kam Gordon Albiński noch an den Schuss, den Andy Brechbühl aus halblinker Position abgegeben hatte. ) erzielen konnte, organisierten seine Mitspieler ihm zu Ehren spontan ein kleines Fest. Auch Manager Brächi ist darauf aufmerksam geworden, und hat Andy mit einem lebenslänglichen Vertrag ausgestattet. Der ganze Verein Atletcio Patchanka freut sich ausserordentlich und gratuliert Andy herzlich.
Auch ich möchte Andy herzlich gratulieren, wir bleiben dran!
Nach 4 Jahren hartem Training, sieht seine Statistik um einiges erfreulicher aus:
Andy Brechbühl
TSI=11 130, 22 Jahre und 32 Tage alt, gut in Form
Seine Erfahrung ist katastrophal und seine Führungsqualitäten sind durchschnittlich.
| Kondition: | gut | Torwart: | katastrophal |
| Spielaufbau: | schwach | Passspiel: | erbärmlich |
| Flügelspiel: | schwach | Verteidigung: | brillant |
| Torschuss: | durchschnittlich | Standards: | armselig |
Nebst seinem fussballerischern Können schätzt Trainer Michael Brosten an Andy auch seinen guten Charakter. Er gilt als Motivator und hat den Übernamen "Andy-Sozial" erhalten. Als er dann letzten Samstag sein erstes Tor (Patchanka schaltete in der 5. Minute wieder blitzschnell von Abwehr auf Angriff um. Andy Brechbühl schloss den Konter durch die Mitte erfolgreich zum 0 - 1 ab.) und sogar fast noch das Zweite(Mit den Fingerspitzen kam Gordon Albiński noch an den Schuss, den Andy Brechbühl aus halblinker Position abgegeben hatte. ) erzielen konnte, organisierten seine Mitspieler ihm zu Ehren spontan ein kleines Fest. Auch Manager Brächi ist darauf aufmerksam geworden, und hat Andy mit einem lebenslänglichen Vertrag ausgestattet. Der ganze Verein Atletcio Patchanka freut sich ausserordentlich und gratuliert Andy herzlich.
Auch ich möchte Andy herzlich gratulieren, wir bleiben dran!
Sonntag, 20. April 2008
"Köbi du Wurst"
Die aktuelle Einschätzung eines von neunhunderttausendvierhundertzweiundzwanzig scheinbaren Schweizer Fussballexperten und Köbi-Berater. Hakan sollte spielen. 20 Tore in 30 Spielen sind Argument genug, die Klasse ist ihm nicht abzusprechen, der potentiell noch immer beste Schweizer Fussballer. Hinter ihm Inler, seinerseits eben erst zum besten ausländischen Neuzugang der italienischen Seria A gekürt, ballsicher, zweikampfstark, konstant. Fernandes als gewichtige Option im defensiven Mittelfeld, um je nach Gegner und Spielsituation vom 4-4-2 (resp. 4-3-1-2) auf ein 4-5-1 (resp. 4-4-1-1) umzustellen. Barnetta links. Im Sturm Frei, natürlich. Der Unermüdliche, der Torgarant, der Captain. Neben ihm Streller, der Grosse, technisch oft unterschätzt, bringt dank Kopfballstärke Gefahr bei Standards, verfügt über ein grosses Kämpferherz, einen aussergewöhnlich grossen Aktionsradius. Nkufo als valable Alternative, gerade bei kampfbetonten Spielen, was in der holländischen Liga möglich ist, müsste auch in der Nationalmannschaft möglich sein. Rechts aussen... Lichtsteiner. Spielt bei Lille zwar in der Verteidigung, hat aber offensiv grosse Qualitäten, ist schnell, schlitzohrig, ausdauernd, kämpferisch. Bringt zudem aufgrund seiner Grundausrichtung auch defensive Stabilität, zu der Yakin wie auch Barnetta weniger beitragen werden. Die Verteidigung. Vom sicheren Wert zum Sorgenkind verkommen. Links Magnin, ein international tauglicher, wenn auch nicht immer konstanter und teils undisziplinierter Spieler. Ein Teamplayer jedoch, eine Identifikationsfigur. Zur Mitte. Senderos oder Eggimann. Bitte nicht beide. Zu ähnlich ihre Anlagen, zu gross die Einbussen auf spielerischer Ebene, beide oft zu langsam, zu wenig wendig. Jedoch wichtig aufgrund der Kopfball- und Kampfstärke. Sollte Müller noch genesen, wäre er die gesuchte Ergänzung zu einem der beiden. Djourou mangelt es an Spielpraxis, Grichting hat seine internationale Tauglichkeit noch nicht unter Beweis gestellt, zudem ein ähnlicher Spielertyp wie Senderos und Eggimann. Von Bergen wäre schnell und allenfalls in Betracht zu ziehen. Auch er verfügt jedoch noch kaum über internationales Format. Rechts Behrami, oder Spycher. Behrami verfügt wohl über die besseren Grundanlagen, während Spycher zweifellos sympathischer und mit grösserem Kämpferherz ausgestattet ist. Die aktuelle Form sollte das ausschlaggebende Kriterium sein. Im Tor Benaglio. Einen besseren scheints in der Schweiz (leider?) schlicht nicht zu geben.
Das vorgeschlagen Spielsystem scheint gefährlich, vielleicht allzu offensiv. Fernandes anstelle von Streller mag in gewissen Spielen die vernünftigere Lösung sein. Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch auf, dass die Ein-Stürmer-Variante häufig wenig effektiv ist, zumal Frei kein schneller, dribbelstarker Stürmer ist, dessen Tore am Ende von grossen Sololäufen stehen. Fernandes gegenüber Yakin zu bevorzugen bürgt ihm und Inler wiederum die Aufgabe der Kreativarbeit auf, durch die sich die beiden weder im Klub noch in der Nati auszuzeichnen vermochten.
Zum Schluss noch mein EM-Gewinnertipp (welcher ziemlich verlässlich ist, da ich bereits vor zwei Jahren den Weltmeister korrekt vorhergesagt hatte: siehe hier): Spanien.
Bild: Köbi und Alice
Sonntag, 4. März 2007
Ein Bericht
Es war ein schöner Sonntag heute. Einer dieser Tage wo die ganze Schweiz rausgeht und richtige Völkerwanderungen entstehen. Ich wanderte also mit der dritten Mannschaft des FC Affoltern in den Hardhof, wo wir ein erstes Testspiel in diesem Jahr bestritten. Der Gegner war uns recht unbekannt, wir hatten weder eine Videoanalyse gemacht noch sonst grosse Vorbereitungen getroffen. Eigentlich bestand die Vorbereitung darin, dass der Grossteil der Mannschaft vor den fünf Minuten einlaufen noch den Nikotinspiegel ins Reine brachte (was auch das Erste nach dem Spiel war).
Jedenfalls begann das Spiel bei brütender Hitze gegen die unbekannten Türken um genau halb zwei und der FC Affoltern liess sich nicht lumpen und ging früh zwei zu null in Führung durch den slowakischen Neueinkauf. Dass zwischenzeitliche Anschlusstor brachte keine Änderung, denn der ebenfalls neu zu Affoltern gestossene Mazedonier Mani nahm sich ein Herz und preschte über den ganzen Platz und schoss das 3:1. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.
Es gabe keine grossen Änderungen in der Taktischen Ausrichtung, man wollte einfach so weiterspielen. Was dem folgte war die Kür. Die Türken waren müde, wir auch aber ein bischen weniger. Und dann...Ferdinand Gerhard, als links Aussen geht wiedermal mit in en Angriff und er spürt es richtig gehend. Die Flanke von Nico (ein Schweizer!) kommt, und wird länger und länger und ja genau. Ferdinand macht das Tor: Mit dem Kopf. Zehn zu drei hiess es am Schluss.
Ich dachte immer ich würde mein Trikot ausziehen und über den ganzen Platz laufen nach einem Tor, doch irgendwie habe ich das im Moment gar nicht so realisiert...jedenfalls weiss ich nicht wie eine gute Idee das gewesen ist. Ich muss eine Runde bezahlen und habe Kopfschmerzen (die habe ich wahrscheinlich nicht wegen dem Tor, tönt aber gut). So war mein erstes Fussballspiel, ich hoffe es werden noch mehr folgen.
Übrigens Herr Oganga hat es leider nicht ins Aufgebot geschafft (okey, er ist verletzt...).
Jedenfalls begann das Spiel bei brütender Hitze gegen die unbekannten Türken um genau halb zwei und der FC Affoltern liess sich nicht lumpen und ging früh zwei zu null in Führung durch den slowakischen Neueinkauf. Dass zwischenzeitliche Anschlusstor brachte keine Änderung, denn der ebenfalls neu zu Affoltern gestossene Mazedonier Mani nahm sich ein Herz und preschte über den ganzen Platz und schoss das 3:1. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.
Es gabe keine grossen Änderungen in der Taktischen Ausrichtung, man wollte einfach so weiterspielen. Was dem folgte war die Kür. Die Türken waren müde, wir auch aber ein bischen weniger. Und dann...Ferdinand Gerhard, als links Aussen geht wiedermal mit in en Angriff und er spürt es richtig gehend. Die Flanke von Nico (ein Schweizer!) kommt, und wird länger und länger und ja genau. Ferdinand macht das Tor: Mit dem Kopf. Zehn zu drei hiess es am Schluss.
Ich dachte immer ich würde mein Trikot ausziehen und über den ganzen Platz laufen nach einem Tor, doch irgendwie habe ich das im Moment gar nicht so realisiert...jedenfalls weiss ich nicht wie eine gute Idee das gewesen ist. Ich muss eine Runde bezahlen und habe Kopfschmerzen (die habe ich wahrscheinlich nicht wegen dem Tor, tönt aber gut). So war mein erstes Fussballspiel, ich hoffe es werden noch mehr folgen.
Übrigens Herr Oganga hat es leider nicht ins Aufgebot geschafft (okey, er ist verletzt...).
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