Sonntag, 29. November 2009

Hier und dort.

Das neue NZZ Campus Magazin zum Thema Mobilität. U.a. mit ein einem Uganda-Bericht. Am Dienstag, 1. Dezember, als Beilage in der NZZ.

Soundtrack zum besseren Leben VII

Damit wir bis Weihnachten den Soundtrack fertigstellen können und Sie ihn dann Ihren Liebsten unter den Baum legen können, gehts alsbald weiter. Vorschläge werden immer noch gerne aufgenommen.

Charlie Winston - Like a hobo
Spitzbua Markus - Pipi Henderl (Drinken Sie dazu einen Gin Tonic)
Them crooked vultures - New fang
Tricky/South Rakkas Crew - Cross to bear
Ludacris - How low can you go
Lady Gaga - Love Game

Am heutigen, leider historischen Tag, denken Sie daran: MAN SOLLTE IMMER WÄHLEN! FICKEN!

Samstag, 28. November 2009

Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?

Angenommen ich bin und bin mich, dann komme ich auf etwa zehn (Andreas, Andi, Ändu, Res, Brächi, Fritzen, Ferdinand, Ferdi, Suizo, Russo).

Freitag, 13. November 2009

Dienstag, 10. November 2009

Ausgehen

In allernächster Zeit stehen einige interessante Veranstaltungen auf dem Programm, welche Sie bitte nicht verpassen mögen.

Mi, 11.11. Wilco im Volkshaus Zürich (mit Oganga und Nils)
Mi, 11.11. Konkurenzprogramm im LFW-Stall, Zürich, Jassabend des VIAL (evtl. Afterparty mit Ferdinand G.)
Do, 12.11. Das Bonsoir in Bern wird im Rahmen der Radio-Rabe-Clubtour von Boys on Pills beschallt (mit Ferdinand G.)
Fr. 13.11. Burgundergrund Revival mit Elektro im Stadthauskeller, Burgdorf (mit Ferdinand G.)
Sa. 14.11. von 9-17 Uhr ist Tag der offenen Tür beim neu erbauten Schweinezuchtbetrieb der
Heimstätte Bärau in Ramsern, Bärau (mit Ferdinand G.)
Sa.14.11. Elektrostubete im Dachstock, Bern. Scho widr Elektro.

Auf freudiges Zusammentreffen!

Freitag, 6. November 2009

Soundtrack zum besseren Leben V

Hallo. Der Soundtrack zum besseren Leben wartet auf seine Fortsetzung. Danke für Ihre Mithilfe. Weitere Vorschläge wie immer in den Kommentaren.

Jacques Brel - Ne me quitte pas
(von Nils: vor allem wegen dem Video)
Keren Ann - Not going anywhere (von Renate)
Lisa Mitchell - Neopolitan Dreams
CiGi - Siamo Uomini (Ein Fussballspiel mit Gimma als Schiedsrichter würde ich gerne mal live sehen! Und ein Torhüter der an den Pfosten bislet.)
Flight of the Conchords - Mutha Uckers (Schauen Sie mal diese Serie!)

Who the fuck is Lady GaGa?

Elfenbeintum? Nie gehört... (II/II)

Et voilà - die Fortsetzung der akademischen Veranstaltungstipps für jedermann. Falls für Sie nichts passendes dabei ist, lohnt sich der Besuch der gesamten Veranstaltungsagenda. Schon toll, über was da alles geforscht, diskutiert und gegrübelt wird.

Nichtinvasive Diagnostik des malignen Melanoms
PD Dr. Ralph Braun

Braucht man zum Gehen das Gehirn?
PD Dr. Martin Schubert

Was heisst einen schwierigen philosophischen Text verstehen? Nehmen wir doch zum Beispiel mal Hegel.
Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Ehlich, Berlin/München

Braucht es Wachsmoulagen an der Uni?
Dr. med. Michael L. Geiges

Unconditional love: Is there such a thing? What could it mean for ethics?
Prof. Christopher Cordner, University of Melbourne

Unterwegs mit Motorsäge, funk-gesteuertem Narkosegewehr und Satellitenhalsbänder - der Wildtierarzt in der Wüste Gobi
Christian Walzer, Univ.Prof. Dr.med.vet. am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie Universität Wien

Von Osten nach Westen. Ostasiatisches Exportporzellan und europäisches Porzellan aus archäologischen Ausgrabungen und Sammlungen.
Annamaria Matter, Leiterin Mittelalter/Neuzeit, Amt für Raumordnung und Vermessung, Kantonsarchäologie

Evidenz im Bild. Van Goghs Schuhe, Heidegger und kein Ende
Prof. Dr. Hartmut Böhme (HU Berlin); Moderation: Philipp Sarasin

Politikwissenschaftliche Interpretationen der Transformation des Fussballs in Europa
PD Dr. Dirk Lehmkuhl (Professor Universität St. Gallen)

Die Medizinische Fakultät, wie ich sie erlebte
Ernst Buschor

Imperial Menageries: Asian Elephants from Ceylon for the Habsburg Court
Annemarie Jordan Gschwend, Visiting Curator Museum Rietberg

Im Kampf mit dem Körperfett - Lieber Laufen, Schwimmen oder Radfahren?
PD Dr. Beat Knechtle

Schweizerisch - französische Verbundenheiten, freiwilliges Exil und die Diskussion um die Begriffe Heimat und Fremde
Peter Hamm, Paul Nizon

Bild: Die eindrückliche neue Bibliothek der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Zürich.

Donnerstag, 5. November 2009

Wollen Sie in die Zukunft schauen?

Kürzlich wurde mir wiedermal bewusst, welche voraussehenden Qualitäten unser Blog hat. Von Wahrsagern oder Heilern ist nicht übetrieben. Es geschah dies nämlich als ich ein NEWS lesen wollte, aber keines fand. Sie erinnern sich? Oder kürzlich mal ein .ch gesehen? Voilà.
Und in bester Erinnerung sind uns ja auch noch die zwei wichtigsten Ereigniss der vergangenen drei Jahre. Dies (ganz unten) nämlich, und dies.
Da momentan das Geld nicht mehr fliesst wie auch schon, können Sie uns gerne für Aussichten in die Zukunft engagieren. Das kostet je nach Komplexheit des Auftrages mehr oder weniger, ist ja klar. Für Fussballresultate wenden Sie sich bitte an Herrn Oganga, für Fragen zu Gratiszeitungen und Roulletzaheln an meine Wenigkeit. Für alle anderen Fragen starten Sie doch eine Anfrage in den Kommentaren, es wird sich schon jemand finden. Übrigens, falls sie anstatt Aussichten lieber Fernsichten mögen, empfehlen wir Ihnen eine Wanderung mit dem dachs zu machen (siehe Bild, letzten Samstag vom Guggershörnli).

Dienstag, 3. November 2009

Fussball und Gewalt - Eine Meinung, Meine Meinung


Eigentlich wollte ich jetzt lernen ud arbeiten. Gerade habe ich aber die Sportlounge übers Thema Fans und Gewalt gesehen (Hier können Sie das auch schauen, falls einem die Thematik interessiert ganz interessant) und bin ziemlich aufgebracht. Mit dabei war so eine St.Galler Regierungsrätin (die übrigens gerne dann mal Herrn Merz ersetzen würde, wir mir von einem St.Galler Politologen erklärt wurde) und ein St.Galler Polizeikommandant, dann noch Polo (YB-Fan) als Fanvertreter und der Basler Stadion-CEO. In der Diskussion gibt es einige Dinge, die mich schrecklich nerven.

1. Pyros, Stehplätze und Fangesänge
Pyros und Gewalt haben von mir aus gesehen nur einen bedingten Zusammenhang (und zwar gibt es einen Teil der Pyrozünder die auch Gewalt ausüben). Der Herr Polizeikommandant hat selbst gesagt, dass Leute aus Deutschland zusammen mit den GClern and den Ausschreitungen in St.Gallen letzte Woche dabei waren. Notabene geschah dies vor allem vor dem Spiel. Was haben also Pyros mit diesen Chaoten zu tun? Was interessieren diese sich für Fangesänge die eine ach so agressive Stimmung verbreiten? (Fangesänge gegen andere Vereine werden von der Frau Regierungsrätin mitverantwortlich für Gewalt gemacht). Die sind aus Deutschland gekommen um zu schlegeln und fertig. Was haben Stehplätze mit Gewalt zu tun? Egal ob man Sitz oder Stehplätze hat, im Stadion drinnen gibt es kaum mehr Gewalt, die gibt es draussen. Wenn ich "Scheiss Züri" singe bin ich ein potentieller Gewalttäter und sollte in die Hooligan Datenbank aufgenommen werden?(Emotionen gehören zum Fussball, fragen Sie mal Herrn Busacca) Wie Polo richtig gesagt hat, gab es im Stadion noch nie (oder wenn weiss er und ich es nicht) Verletzungen wegen Pyros. Und wenn, dann höchstens die Fans welche die Pyros gezündet haben. Es wurden Pyros geschossen, selten, und das war nicht gut und die entsprechenden Täter wären sehr leicht zu finden, wenn man wollte!
Pro Pyro, Pro Stimmung im Stadion. Von mir aus gesehen eindeutig der falsche Ansatz und eine Diskussion am Thema vorbei.

2. Im Ausland ist alles besser
Frau Regierungsrätin hat geschwärmt, wie auch die Medien immer wieder, wie toll man das Gewaltproblem in England, Deutschland, Holland un Belgien im Griff hat. Laut Wankdorf-CEO gab es im Wankdorf in den letzten zwei Jahren drei Gewaltvorkommnisse, einer war verursacht von den Fans des FC Brugge, und das liegt glaub ich in Belgien. Belgien und Holland haben immernoch massive Probleme (vielleicht kennen Sie die Fans von Rotterdam, mit denen ist nicht zu spassen). Ausserdem mag in den obersten Ligen Deutschlands und Englands das Problem beseitigt sein (und das hilft bei Wahlen), jedoch ist man in den unteren Ligen weit davon entfernt! Schauen Sie mal was in der Regionalliga Ost in Deutschland abgeht oder bei Millwall etc.
Ich bin immernoch der Meinung, Gewalt ist ein ziemlich soziales Problem und der Fussball ein Ventil. Es ist denn auch richtig, dass die Sendung auch über Hockeyfans berichtet hat. Nehmen Sie den EHC Biel, da geht ziemlich die Post ab. Durch mehr Kontrolle und Pyroverbot und Fanpass und weiss nicht was alles wird wohl kaum ein soziales Problem gelöst, sondern höchstens aus der Fussballkurve ins Abseits des öffentlichen Interesse gestellt.

Nun muss ich wohl auch noch etwas zur Lösung des Problems sagen, und dies gestaltet sich schwierig, da bin ich einverstanden. Schnellrichter wie in St.Gallen geschehen, für Chaoten, finde ich absolut in Ordnung. Es muss, wie der Basler CEO gesgat hat, den richtigen treffen (das heisst lieber einen weniger, dafür stimmt es sicher und die Beweislage ist klar). Mehr Fanarbeit! Ich kann an jedem Match den ich sehe (ok, das sind nicht allzu viele), welchen sehr positiven Einfluss diese Fanarbeiter und Fanverantwortlichen der Klubs haben. Sie kennen die Leute und wissen wie mit ihnen umzugehen ist, auch ohne Vollmontur und Tränengas. Fanarbeiter werden bis heute vor allem von den Clubs und von Privaten finanziert. Ich denke jedoch ein Fanarbeiter kann schon einige Polizsiten ersetzen. Viedoüberwachung im Stadion finde ich auch legitim. Gegen Gewalt etwas vom sinnvollsten ist von mir aus gesehen ein Alkoholverbot im Stadion (beispielsweise nach der Finalissima in Basel vor zwei Jahren, eigentlich der perfekte Moment für Ausschreitungen seitens der YBFans, passierte nix, gar rein nix. Es war Alkoholverbot), dies ist jedoch aus persönlichen Gründen nicht mein Favorit. Aber das Zerstören der Fankultur finde ich nicht in Ordnung. Und übrigens, Scheiss Luzern!

Sonntag, 1. November 2009

Es muss rund zehn Jahre sein, dass wir uns das erste Mal getroffen haben. Ich kann mich jetzt nicht mehr genau an die Umstände erinnern, und auch nicht ob ich wir uns von Anfang an gut verstanden haben. Doch scheint dies auch nicht mehr so wichtig zu sein, schliesslich ist es zehn Jahre her und wir sind immernoch zusammen. Wir sind zusammen eingeschlafen, zusammen aufgewacht, sind durch die Welt gereist, haben gegessen, gelacht, aber auch geweint, geduscht, Fotos angeschaut, velogefahren, gesnowboardet, gekuschelt, gefeiert bis in die frühen Morgenstunden und gekatert, ja sogar geshoppet. Dies klingt fast nach einer stolzen Leistung, mir kommt es aber gar vor als wäre es völlig natürlich. Ich muss auch zugeben, du bist ein schrecklich guter Begleiter. Wenn man dir nicht mehr zuhören will, kann man dich einfach bitten ruhig zu sein, und du bist es. Und trotzdem, wann immer man es braucht, und das ist in den vergangenen zehn Jahren weissgott ein par Mal gewesen, hast du die richtigen Worte bereit. Auch wenn sie manchmal zum verwechseln ähnlich sind, du sagst es auf eine so gute Weise, dass man dir nicht böse sein kann. Ich weiss nicht ob du für andere auch so ein guter Kumpel bist, wahrscheinlich schon. Doch auch das ist mir egal, so lange wir uns die Stange halten kann unserer Freundschaft kaum jemand etwas anhaben. Auf weitere zehn Jahre Clandestino, gruss vom Suizo clandestino.

Solo voy con mi pena
Sola va mi condena
Correr es mi destino
Para burlar la ley

Perdido en el corazón
De la grande Babylon
Me dicen el clandestino
Por no llevar papel

Pa' una ciudad del norte
Yo me fui a trabajar
Mi vida la dejé
Entre Ceuta y Gibraltar

Soy una raya en el mar
Fantasma en la ciudad
Mi vida va prohibida
Dice la autoridad

Solo voy con mi pena
Sola va mi condena
Correr es mi destino
Por no llevar papel

Perdido en el corazón
De la grande Babylon
Me dicen el clandestino
Yo soy el quiebra ley

Mano Negra clandestina
Peruano clandestino
Africano clandestino
Marijuana ilegal

Solo voy con mi pena
Sola va mi condena
Correr es mi destino
Para burlar la ley
Perdido en el corazón
De la grande Babylon
Me dicen el clandestino
Por no llevar papel

Argelino clandestino
Nigeriano clandestino
Boliviano clandestino
Mano negra ilegal

Sie mögen jetzt denken dies sei eine einseitige Botschaft. Doch was ist ein Song ohne Zuhörer?