Mittwoch, 21. März 2007

Wahrheiten über Zubi

"Zubi kann Feuer mit einer Lupe machen...nachts!"

Sonntag, 18. März 2007

Polar

Als wir uns das erste Mal trafen, das war so etwa im August im Jahre 2003, war es Liebe auf den ersten Blick. Unter den Bäumen der Waldhäusern sangen wir uns in die Nacht und wollten kaum mehr aufhören. Was dann folgte war ein kurzer, aber intensiver Briefwechsel.
Seither sind ein par Jahre vergangen und wir haben uns noch ein par Mal gesehen. Meistens warst du oben und ich unten, aber manchmal bist du auch runtergekommen. Manchmal warst du alleine. Manchmal mit Freunden. Ich war auch manchmal alleine. Meistens aber mit Freunden. Aber immer war es herzergreifend und intensiv. So wie es eben sein muss. Und wenn ich gerade keine Zeit habe um dich zu treffen, dann begnüge ich mich mit deiner Stimme ab Lautsprecher.
Und neulich, da dachte ich, du könntest mir noch zu viel Glück verhelfen.
Vielleicht beim nächsten Mal...und sonst? "Eisbär"? "I dont want to be like you"? Il faut bruler...


Donnerstag, 15. März 2007

Duo Häsler rocks again!

Vielleicht haben Sie letzte Woche auch so ein Couvert erhalten. Eine Einladung zum Gymball. “Ein Anlass, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten!“, steht da drauf. Und spätestens als Ihnen das fettgedruckte Duo Häsler in die Augen stach, wanderte das gut gemeinte Stück Papier auf direktem Wege ins Altpapier. Bei mir war es zumindest so. Vielleicht haben Sie sich dann einige Minuten Zeit genommen und sich an alte Gymerzeiten erinnert. Und an den Tag des Balls. Und die Wochen davor. Wer wie ich das Vergnügen oder die Qual hatte, sein Dasein als Gymeler in einer Frauenklasse zu fristen, weiss wovon ich spreche. Die anderen wahrscheinlich nicht. Und sie werden Folgendes wohl für pure Übertreibung halten. Ist es aber nicht. Fast nicht.
Das dramatische Schauspiel beginnt ungefähr Mitte Dezember. In dieser besinnlichen Zeit sind nämlich aufgrund des bevorstehenden Silvesters besonders viele Glitzerkleidchen im Orsay, Tally Weil und H&M zu finden. Man trifft die pupertierenden Mädchen, vereint zu immensen hysterischen Östrogenrudeln, vorzugsweise an Samstagnachmittagen in Bern auf ihren Beutezügen nach dem optimalen Outfit. Das Ziel dabei ist das Lokalisieren des perfekten Kleids. Denn als Gymeler hat man nicht nur einen überdurchschnittlichen IQ, sondern auch ein besonderes Auge für Ästhetik und Stilfragen. Das perfekte Gymballkleid ist elegant, aber nicht altmodisch, sexy, aber nicht schlampig, dezent, aber nicht langweilig. Daher greifen gut 80% der jungen Damen zu einem schwarzen Kleid. Als Frau kennt man die Grundregel, dass man mit Schwarz nie danebenliegt. Zudem macht es schlank. Und ist mit jeder Halskette kombinierbar. Und schwarze Schuhe finden sich leichter als kornblumenblaue oder lavendelrosenrote. Das Problem ist jedoch, dass selbst die fleissigen Billigarbeiter in Bangladesch und China nicht so viele unterschiedliche schwarze H&M-Ballkleidchen nähen können, wie eigentlich nötig wären. Daher lässt sich an jedem Gymball das stille Drama beobachten, wenn zwei Mädchen mit unterdrücktem Entsetzen feststellen, dass ihr Gegenüber dasselbe Kleid trägt. Natürlich verhalten sie sich an jenem froh gesinnten Abend so, als fänden sie den (nicht allzu erstaunlichen) Zufall unglaublich amüsant und beide witzeln mit ihrer „Zwillingsschwester“ herum, während am liebsten jede der anderen das Getränk in den Ausschnitt kippen möchte. (Besonders jene, die das Kleid in der Grösse L trägt und bei der Musterung ihrer Konkurrentin feststellt, dass es sich bei deren Kleid um eine Grösse M, wenn nicht sogar S handeln muss.)
Am Tag des Balls erreicht die Hysterie in der Frauenklasse ihre höchste Stufe. In den Schultaschen von mindestens 10 Mädchen finden sich keine Spanisch- und Geschichtsbücher sondern, Schuhe, Kleider und Schmuck. Während die Präsenz am Morgen dazu dient sich von der ganzen Klasse den guten Geschmack bei der Kleiderauswahl bestätigen zu lassen, reduziert sich die Anzahl der Schülerinnen am Nachmittag um ca. 70%. Vor dem Gymballabend waren –zumindest in meiner Klasse- stets mehr Absenzen und Halbtage eingetragen als an Tagen vor Physikprüfungen. Diejenigen, die blieben, hatten jedoch an jenen Nachmittagen immer ausgesprochen viel Spass. Besonders mit Herrn Sperisen. Wie hat er doch den Verbleibenden mit seinen zynischen und geradezu dunkelschwarzen Kommentaren zum „Verhalten einer Frauenklasse vor dem Gymball“ aus der Seele gesprochen. Eigentlich sollte er diesen Text schreiben. Aber er hätte wahrscheinlich keine Antwort auf die Frage, was die Damen in diesen 9 Stunden vom Mittag bis zum Abend machen.
Dafür hätte er schon selbst mal an den Gymball kommen sollen. Denn spätestens, wenn man von skurrilen Barbiepüppchen umarmt wird, die behaupten man kenne sich und gehe sogar in dieselbe Klasse, kennt man die Antwort. (ja das war jetzt vielleicht ein kleines bisschen übertrieben. Vielleicht habe ich sie nicht erkannt, weil ich einfach zu bekifft war.) Als Gegensatz zum 9-stündingen Beauty-Marathon gewisser Klassenkolleginnen ist die Renate zu erwähnen, die jeweils bis 21.00 am Migros-Fliessband schufftete, mit der „Bänne“ zum Saalbau flitzte und sich auf der Toilette mal schnell das Ballkleid überstülpte.
Besonders tragisch fand ich ja stets jene Fälle von jungen Damen, die man normalerweise als unscheinbare graue Mäuschen bezeichnen würde, und die sich dann –angestachelt durch Freundinnen, modebewusste Mütter oder Aschenputtel-Kindheitsträume – an jenem Abend in eine schillernde Diva verwandeln, was dann etwa so authentisch wirkt wie der Papst in einem rosaroten Stringtanga. Zu Göläs Mutmacher „Ä Schwan so wyss wie Schnee“ vergreifen sich die Entlein in unkontrollierter Weise am Schminkkasten ihrer Mutter, flechten in stundenlanger, mühseliger Arbeit ihr Haar zu imposanten Seemannsknoten, stopfen sich mit Toilettenpapier das zu wenig üppig geratene Dekoletee aus, üben nochmals die Walzertanzschritte vor dem Spiegel….. um dann den ganzen Ball-Abend, sich sichtlich unwohl fühlend, im verstecktesten Winkel am Tisch zu sitzen und darauf zu warten, vielleicht doch noch vom Traumprinzen aus der Prima zum Tanzen aufgefordert zu werden. (Doch der tanzt natürlich mit jener, die dasselbe Kleid in Grösse S trägt.)

Nun ja. Was ich ja eigentlich sagen wollte: Ich gehe morgen an den Gymball. Nicht ganz freiwillig muss ich zugeben. Man hat so seine Verpflichtungen als Aemme-Zytigs-Mitarbeiterin.

Was soll ich anziehen?

Dienstag, 13. März 2007

Butterfly Effect

Sie kennen den Film vielleicht, Butterfly Effect? Zu Beginn kommt da dieses Zitat der Chaosthoerie, dass ein Flügelschlag eines Schmetterlings reicht, um am anderen Ende der Welt einen Wirbelsturm auszulösen...
...der Typ im Film merkt also eines Tages, dass er durch seine Tagebücher die Vergangenheit ändern kann. Da er eine schwere Kindheit hatte, gibt es ordentlich viel zu ändern, was er dann auch tut. Imemr wieder, denn bei jedem Versuch wird es schlimmer...schliesslich verzichtet er auf seine grosse Liebe, was dann auch aller Probleme Lösung ist.

Neulich war ich mit einem Freund ein Bier trinken. Wir redeten wie man halt so redet wenn man sich lange nicht gesehen hat. Er meinte es sei immer gut, auch wenn es schlecht ist.

Montag, 12. März 2007

Wer ist Patrick?

Vielleicht kennt ihr das auch. (Zumindest jene von euch, die schon mal auf Reisen waren). Man schaut sich ab und zu die Fotos an. Die eingefangenen Momente. Gesichter. Menschen, deren Lebensweg sich zufällig mit dem unsrigen kreuzte. Für einen Augenblick. Man knipst. In der Hoffnung zumindest den blassen Schatten der Wirklichkeit festzuhalten. Und ab und zu betrachtet man mit einem Hauch von Nostalgie die Fotos -diese etwas verzweifelten Versuche den Augenblick, während er zerrann, in der Kamera für ewig einzusperren- und man fragt sich: Was macht wohl der kleine Junge, der mir in Kumasi den ganzen Tag auf Schritt und Tritt gefolgt ist, jetzt gerade? Oder die alte, verrunzelte Frau ohne Zähne, die ihren Brei mit mir teilte? Oder der etwas lästige junge Mann, der mich während der 6-stündigen Busfahrt ununterbrochen mit seinen Heiratsanträgen vollquasselte? Oder das kleine Mädchen im Fischerdorf, das sich vor meiner weissen Haut fürchtete? Oder der dauerbekiffte Rastaman, der mir am Strand das Trommeln beibrachte?
Es gibt Momente, in denen ich mich frage , ob all die Menschen, denen ich auf der Reise flüchtig begegnet bin, auch ab und zu an mich denken. Obwohl sie nicht wie ich ein Foto als Erinnerungsstütze haben, sondern nur das Herz. Heute war so ein Moment. Und als ich mich vorhin an den Computer setzte, war da so eine Mail im Posteingang. Von Patrick. Patrick hat sich wohl heute die gleiche Frage gestellt wie ich. Er schreibt:
HI, HOW IS LIFE OUT THERE? HOPE U ARE COOL AND LIFE OUT THERE IS BOUNCING WELL WITH U AS I AM HERE GHANA. I DON'T EVEN KNOW HOW AND WHERE TO START CUZ I KNOW FOR NOW U'RE WONDERING WHO IS WRITTING TO U BUT I SAY TO U, U WILL KNOW LATER ABA ME WHEN THE LETTER ENDS. SO THERE IS NOTHING TO WORRY ABOUT. FIRST OF ALL ALLOW ME TO DO LITTLE OF INTRO. TO U. I'M PATRICK OR PADDY... OH! SORRY OR U WANT TO KNOW MY FULL NAME. OK ITZ PATRICK KWAKYE BISMARCK AND I'M FROM OR IN GHANA AND A GHANAIAN AND, NO I THINK THATZ ALL OR U WANNA KNOW SOMETHING ELSE. OH!.... NOW I KNOW WHERE U DRIVING AT BUT NO NEED TO KNOW THE.............''AGE''. BUT I'M A GRADUATE FROM THE COLLEGE AND TRYING TO GO TO THE UNIVERSITY. FOR U TO REMEMBER ME ITZ ONLY ONE THING THAT CAN MAKE U REMEMBER ME BUT I WON'T SAY IT NOW CUZ I WANT TO KNOW IF U STILL HAVE ME IN MIND OR STILL THINK ABA ME AS I DO. SO ITZ FOR U TO FIND OUT OR REMEMBER CUZ I HAVE NOT FORGOTTEN ABA U. OH! MY FINGERS ARE CRUSHING SO GOT TO END NOW MAY BE ANOTHER TIME BUT MY GREETINGS TO ALL KNOWN AND LOVED ONES. CHAO PATRICK

Ich weiss nicht mehr wer Patrick ist...

Samstag, 10. März 2007

Am Flughafen



Zwar zieht Herr Frosch das Wasser dem Winde vor, einem Besuch des Flughafens war er dennoch nicht abgeneigt. Schliesslich folgten wir der Einladung Marlenes, die ihrerseits zuvor Mirjam verabschiedete, welche sich nun in grosser Höhe auf dem Weg zur anderen Seite dieses Planeten befindet. Sodann betraten wir die Zuschauerterrasse und warteten auf die Emirates-Maschine, die Zürich Richtung Dubai verlassen sollte. Herr Frosch zeigte sich beeindruckt von der eindrücklichen Welt des Flugverkehrs, sein Interesse galt allerdings primär zweier Tauben, denen er mir grosser Herzlichkeit seine Freundschaft anerbot, letztlich jedoch keines Blickes gewürdigt wurde. Durch diese Erfahrungen gekränkt wandte sich Herr Frosch in der Folge an Marlene, die sich seiner annahm und ihn mittels Fernrohr sodann an ihren geografischen Kenntnissen der Region teilhaben liess. Mirjams Start war schliesslich beeindruckend und hoffentlich auch symbolischer Natur. Wir wünschen jedenfalls guten Flug und beglückenden Aufenthalt.

Donnerstag, 8. März 2007

Schweizerdeutsch

Ist das wirklich ein und dieselbe Sprache? Emailfragmente.


Die Rüeblifresser:
de ander lert am morge am achti chemi ond esch no schtolz druf. gets jo ned. esch e gueti idee bi der go ässe de muesi ini neue metbewoner ned scho met üch belaschte befor i si rechtig känne. demfall bes am metwoch he.

Die Zürischnörren:
S'hätt mal so tönt, als ob mär zerscht bi mir tätäd chochä, dänn idStadt ga go fiirä und astossä und wär wett, chan dänn au zu mir go übärnachtä cho

Die Oberländer:
Hoppeli Andreas....äs isch drum grad Briensermärt gsi am Mittwoch und Donnstig....Eh ja, de häb de äs scheens wochenänd

Die mit den runden Häuser damit niemand seinen Kot in den Ecken hinterlässt:

bi nai oepa im april wieder zrueg ide schwiz....wedu denn immerno det umalungerisch chuemer gaern mau zaeme ga as mate trinke u we foeteli gugge....was minsch???


Die Berner:

Dr für loufts bi YB wider besser und me cha säge mir sie uf Meischterkurs, da ou ändlich dr Chines spiuberächtigt isch. (ok, das war jetzt auch noch wegen dem Nostalgiewert...)

Die Katzenstrecker:
"Ich mach de Fisch" und "Ich gang schlafen.ch" haben die uns erzählt in Gampel...jenseits.

Die Russen:
danke für deine Einladung, leider kann ich nicht gehen, weil ich in das schöne
Wallis bin

Zum krönenden Schluss die enetem Rhein:
I und min Koleg da Jack Daniels kond ganz bestimmt, bis denn.gruas

Dienstag, 6. März 2007

Download der Woche

Die Herren von Wilco werden am 15. Mai ihr neues Album "Sky Blue Sky" der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Einen kleinen Vorgeschmack wird uns schon heute geboten mit dem Lied "What Light" mit Textzeilen wie: "If the whole word's singing your songs/ Just remember, what was yours is everyone's from now on." In diesem Sinne danken wir Jeff Tweedy für unser Lied:

crazy australia

samstag nacht in freemantle (vorstadt von perth)

an diesem abend ging eine kleine truppe schweizer "mannen" in freemantle auf die pirsch.
nennen wir sie der einfachheit halber herr A*,B*,C* und D*.
als die nacht in den morgen überging zeigten die freemantle einwohner eigenartige verhaltensweisen. man zog sich mitten auf der strasse aus, um der nächsten frau seine unterhosen zu schenken. je mehr unterhosen so eine frau hatte umso glücklicher konnte sie sich schätzen.
die herren A - D behielten ihre unterhosen jedoch an. dies war jedoch erst der anfang eines unabwendbaren unglücks. alles begann damit, das die "mannen" von diesen verhaltenweisen äusserst angetan zurück nach perth gingen.
dort entstand zwischen Herr A und Herr C eine wette. der wettgegenstand war ein bier. Herr A liess sich diese gelegenheit auf ein bier nicht entgehen und nahm die wette an.
dies hatte zur folge, dass mehrere security guards des clubs, in welchem sie sich aufhielten, angerannt kamen, ihn packten und äusserst unsanft auf die strasse setzten (hier wird nicht argumentiert, da wird gleich mit den muskeln gespielt).
Dies war dem werten herr A jedoch ziemlich egal, da er sein bier schon ausgetrunken hatte, so machte er sich auf den heimweg. was den herren B,C und D jedoch zu spät einfiel war, dass herr A mit dem velo in den ausgang gekommen war und dieses auch wieder für den rückweg zu nehmen gedachte.
Herr A hatte so seine probleme mit den vielen stehenden autos, die immer dort waren, wo seiner meinung nach, keines sein sollte.
alles endete damit, dass herr A mit viel glück einem spitalaufenthalt entging und statdessen einen tag sein bett nich verlassen konnte.

* der verfasses, dieses artikels, bestreitet jede ähnlichkeit oder verwantschaft mit den dargestellten personen.

Sonntag, 4. März 2007

Irrungen, Wirrungen

Es ist verständlich: Um auch zukünftig schneller, freundlicher, hübscher und erfolgreichender als unser grösster Feind MC Donald alias "MC Doof" zu sein, brauchen ich und die anderen Sklaven im Burgerking nicht nur einen, sondern mindestens vier Chefs, bzw. Aufseher die unsere Handgriffe und Bewegungsabläufe kontrollieren, komentieren und zur Optimierung treiben. Diese da wären:
Frau Schaaff: was Frau S. mag: Genauigkeit, Korrektheit, Sauberkeit. Was Frau S. nicht mag: Ungenauigkeit, Unkorrektheit, Unsauberkeit und Witze über ihren Namen
Herr Nagel: Was Herr N. mag: Sich täglich neue Schimpfwörter für ausländische Küchenarbeiter ausdenken. Was Herr N. nicht mag: Kunden, die Burgerking mit Mc Doof verwechseln und in ihrer Bestellung Ausdrücke wie "Happy Meal", "Mc Chicken" oder "Mc Flurry" verwenden.
Herr Chruschliovic: was Herr C. mag: Mitarbeiterinnen begrabschen. Was Herr C. nicht mag: Mitarbeiterinnen über 25 und Mitarbeiter.
Herr Alahamendela: was Herr A. mag: nichts. was Herr A. nicht mag: (Aufzählungen erübrigen sich in diesem Fall)

Eine kleine Momentaufnahme: Tanja betritt ihr Arbeitsumfeld. Herr N: "Frau Schwarz, hätten sie nicht schon vor einer Stunde kommen sollen? Herr C: "Hallo Schwarz, gehst du Kasse!" Frau S: "Was machen Sie denn hier Frau Schwarz? Ich habe Sie für heute auf dem Arbeitsplan gar nicht eingeschrieben!" Herr A: "Machen du WC-Kontrolle!" Frau S: Frau Schwarz, da schaut eine Haarsträhne unter ihrem Hut hervor, gehen sie bitte sofort auf die Toilette und richten Ihre Frisur!" Tanja geht richtet vor dem Spiegel ihre Haare. Tanja verlässt die Toilette. Herr C: Warum bist du WC? Ich habe sagen du gehen Kasse!" Tanja geht Kasse. Tanja lächelt. Tanja tippt Bestellung ein. Tanja sagt: "Das macht dann 26.90, bitte!" Frau S sagt: "Frau Schwarz, wie oft muss ich Ihnen noch sagen, dass Sie die Bestellung IMMER wiederholen müssen!!" Tanja sagt: "So, dann haben wir also einmal Big King XXL extra Cheese mit Bacon- das Menu- Go KingSize-mit Fanta ohne Eis, einmal Longchicken, nur der Burger und 2x Onion Rings mit Curry-Dip, zum hier essen. 26.90, bitte!" Herr A sagt: "Warum du wiederholen Bestellung? Guckst du, viele Leute, keine Zeit!" Tanja holt Pommes für das bestellte Menu, verbrennt sich an der Friteuse, sagt "huere schissi" und legt sie aufs Tablett. Frau S nimmt die Pommes vom Tablett und wirft sie in den Abfall. "Die Pommes werden NIE vor dem Burger und dem Getränk aufs Tablett gelegt!" Tanja lässt Cola raus. Frau S. sagt: "Frau Schwarz, zuerst Eis in den Becher dann das Getränk!" Tanja wartet auf Big King xxl extra Cheese Bacon. Herr C. sagt: "Warum du warten? Gehst du holen French Fries, Burger nicht da!" Tanja will sagen: "Aber Frau Schaaff hat gesagt, Pommes immer zuletzt." Tanja ruft in Küche, wo denn der Big King XXL extra Cheese Bacon bleibt. Frau S. sagt: "Frau Schwarz, wehe ich erwische Sie noch einmal dabei, wie Sie in die Küche rufen! Sie schicken den Kunden an den Platz und bringen den Burger, wenn er kommt." Herr A sagt: "Warum du nicht gemacht Wc-Kontrolle?" Tanja macht WC-Kontrolle. Tanja putzt Urinspuren mit einem roten Lappen. Herr A. sagt: "Was machen du? Rot nur für Tische putzen. Nimmst du Blau! Und dann leeren du Abfall!" Herr N sagt: "Schwarzilein, warum sind sie nicht an der Kasse? Es fehlen Kids-Menu-Tüten. WC-Kontrolle sollen die Küchenkatastrophen machen!" Herr C sagt: Dort Mann sagt warten seit 2 minuten auf Big King XXL. Warum gehen so lange? Musst du rufen in Kuche und Scheiss Negern sagen sollen machen Big King XXL schneller! Nie bringen Burger an Platz!" Herr N. sagt: "Sie haben 10 Minuten Pause. Ab jetzt." Tanja trinkt nach 5 Stunden das erste Mal einen Schluck Wasser. Herr A. sagt: "Sein du dumm oder was? Du immer nur rumstehen und Trinken! Haben du immer noch nicht fertig gemacht WC-Kontrolle!"

Ein Bericht

Es war ein schöner Sonntag heute. Einer dieser Tage wo die ganze Schweiz rausgeht und richtige Völkerwanderungen entstehen. Ich wanderte also mit der dritten Mannschaft des FC Affoltern in den Hardhof, wo wir ein erstes Testspiel in diesem Jahr bestritten. Der Gegner war uns recht unbekannt, wir hatten weder eine Videoanalyse gemacht noch sonst grosse Vorbereitungen getroffen. Eigentlich bestand die Vorbereitung darin, dass der Grossteil der Mannschaft vor den fünf Minuten einlaufen noch den Nikotinspiegel ins Reine brachte (was auch das Erste nach dem Spiel war).
Jedenfalls begann das Spiel bei brütender Hitze gegen die unbekannten Türken um genau halb zwei und der FC Affoltern liess sich nicht lumpen und ging früh zwei zu null in Führung durch den slowakischen Neueinkauf. Dass zwischenzeitliche Anschlusstor brachte keine Änderung, denn der ebenfalls neu zu Affoltern gestossene Mazedonier Mani nahm sich ein Herz und preschte über den ganzen Platz und schoss das 3:1. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.
Es gabe keine grossen Änderungen in der Taktischen Ausrichtung, man wollte einfach so weiterspielen. Was dem folgte war die Kür. Die Türken waren müde, wir auch aber ein bischen weniger. Und dann...Ferdinand Gerhard, als links Aussen geht wiedermal mit in en Angriff und er spürt es richtig gehend. Die Flanke von Nico (ein Schweizer!) kommt, und wird länger und länger und ja genau. Ferdinand macht das Tor: Mit dem Kopf. Zehn zu drei hiess es am Schluss.
Ich dachte immer ich würde mein Trikot ausziehen und über den ganzen Platz laufen nach einem Tor, doch irgendwie habe ich das im Moment gar nicht so realisiert...jedenfalls weiss ich nicht wie eine gute Idee das gewesen ist. Ich muss eine Runde bezahlen und habe Kopfschmerzen (die habe ich wahrscheinlich nicht wegen dem Tor, tönt aber gut). So war mein erstes Fussballspiel, ich hoffe es werden noch mehr folgen.
Übrigens Herr Oganga hat es leider nicht ins Aufgebot geschafft (okey, er ist verletzt...).

Freitag, 2. März 2007

Zoo


Die Tierfreunde Hedinger und Urech haben am heutigen Nachmittag den Zürcher Zoo besucht. Einige merkliche Erlebnisse und Begegnungen gilt es im Folgenden festzuhalten. Erstes Highlight war der Besuch bei den Schildkröten. Zwar war auch ich bis anhin davon ausgegangen, dass Schildkröten nichts im Schilde führen ausser sich selbst, doch im Aquarium bei den Wasserschildkröten wurden wir eines Besseren belehrt. Vor unseren Augen hat die aggressive Kröte einen Fisch ums Leben gebracht. Einen Zitronenfisch. Der arme gelbe Schwimmer sollte eigentlich Kinder und Meeresfreunde durch seine gelbe Erscheinung entzücken, prompt wurde er aber von der hungrigen Schnauze der Schildkröte erwürgt. Viel friedlicher erschien uns da der alte madagassische Schildkröten-Grossvater, dessen tägliches Aktivitäts-Pensum jedoch in nichts weiter zu bestehen scheint als einmal pro Stunde den Kopf kurz zu heben. Sowieso sind die meisten Tiere faul. Kein Wunder, dass das auch auf uns abfärbte. Weiter haben uns die Affen ausserordentlich gut gefallen. Insbesondere jener kleine Affe mit dem weissen Schnauz sowie jener, der auf der Liane lag und – gänzlich menschlich – in die Hände klatschte. Abschliessend besuchten wir das tropische Mangrovenurwaldhaus, in dem 100% Luftfeuchtigkeit herrschte. Nach ausgiebiger Diskussion kamen wir schliesslich zur Erkenntnis, dass die Tiere im Zürcher Zoo glücklich sind. Nur nicht der Zitronenfisch.

Super, Mario!




Das neue Werk unseres aufstrebenden Regisseurs und Produzenten NJ Hedinger. Ein Genuss und fast so gut wie Schallprinzen.

ab in den süden

Eigentlich sind die neusten Festivalbestätigungen hier oder hier zu lesen. Aber. Jetzt kommt das grosse ABER. Ich bestätige hiermit, dass mindestens die Hälfte der unddachsfamilie vom 22.6. bis zum 24.6. in Neuhausen ob Eck am Southside Festival anwesend sein werden. Dies liegt zwar nördlich der Schweiz, aber so sind wir ja nicht. Jedenfalls sind bis jetzt folgende Bands bestätigt (und diese alleine reichen längstens):
Arcade Fire · Beastie Boys · Bloc Party · Bright Eyes · Dendemann · Die Fantastischen Vier · Editors · Fotos · Incubus · Interpol · Isis · Juliette & The Licks · Karpatenhund · Kings Of Leon · Marilyn Manson · Me First and the Gimme Gimmes · Modest Mouse · Ohrbooten · Pearl Jam · Porcupine Tree · Queens Of The Stone Age · Snow Patrol · Sonic Youth · The Hold Steady · Virginia Jetzt!
Und da wir schon letztes Jahr ordentlich Spass hatten, zum Beispiel so oder so , wird auch die Exkurison des Wahlfaches Systematische Botanik irgendwie weichen müssen. In diesem Sinne, man sieht sich am Southside.

Wahrheiten über Zubi


"
Trittst im Morgenrot daher,
Seh ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Zuberbühler!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Zubi im hehren Schweizertor,
Zubi dem Gott, im hehren Schweizertor."

Dienstag, 27. Februar 2007















Mit Verspätung noch ein Foto von Budapest. Budapest ist alt. Dass sieht man an den Steinmauern. Zum teil hatte es sogar schon kleine Pflanzen in den Nischen zwischen den Steinen. So alt.

Fliegen, malen und anderes

Ich will einmal einen Kräutergarten haben und eigene Kartoffel anpflanzen. Wäre ich ein Tier, möchte ich ein Zugvogel sein. Viele Sprachen sprechen,das wäre schön, Miskito und Fulfulde. Möchte überall barfuss gehen können und wissen, was Sergio macht, und Jaime. Wo sie wohl wohnen? Ob sie Arbeit haben? So richtig gut Klavier spielen und malen können wäre schön. Und irgendeinmal will ich auf den Regenbogen klettern. Morgen früh würde ich unglaublich gerne am Meer erwachen, und dann am Ufer entlang laufen. So weit ich will.

Und du?

Sonntag, 25. Februar 2007

Transfercoup

Ähnlich wie den young boys mit dem neuen Stürmer Frimpong ist gestern auch dem Atletcio Patchanka der Abschluss eines lang ersehnten Transfers gelungen. So konnte ein hoffnungsvolles Jungtalent verpflichtet werden. Doch schauen Sie selbst:


Andy Brechbühl
TSI=690, 18 Jahre, gut in Form
Seine Erfahrung ist katastrophal und seine Führungsqualitäten sind durchschnittlich.

Kondition: armselig Torwart: katastrophal
Spielaufbau: schwach Passspiel: erbärmlich
Flügelspiel: schwach Verteidigung: gut
Torschuss: durchschnittlich Standards: armselig

Am kommenden Mittwoch im Freundschaftsspiel gegen die Mannschaft von Hernn Oganga wird er seinen Einstand geben und den gegnerischen Stürmern das Fürchten lernen. Sie können das Spiel live verfoglen, 10.35 auf www.hattrick.org.


Freitag, 23. Februar 2007

Live

24.2 Paul and the 4 Heads, Burgundergrund Burgdorf
4.3. And you will know us by the trail of dead, Rote Fabrik Zürich
6.3. The Cooper Temple Clause, Frison Fribourg
10.3. Ismaël Lo, GZ Heuried
15.3. Yann Tiersen, Usine Genève
22.3. Console, Bad Bonn Düdingen
24.3. Air, Frison Fribourg
29.3. Polarkreis 18, Salzhaus Winterthur
29.3. Polar, Les docks Lausanne
12.4. Faithless, Eulachhalle Winterthur
10.4. Sophie Zelmani, Bierhübeli Bern
17.4. Midlake, Abart Zürich
19.4. Kosheen, Bierhübeli Bern
22.4. Bonnie 'Prince' Billy, Bad Bonn Düdingen
26.4. Monta, Hafenkneipe Zürich
10.5. Bloc Party, Métropole Lausanne

to be completed...

Donnerstag, 22. Februar 2007

4000

Es ist wieder soweit, der tausender ist voll. Und natürlich gibt es etwas zu gewinnen. Und natürlich ist dies eine CD. Die "Der Vogel"-Compilation, zusammengestellt vom werten Herr Beethoven, wartet auf den Besucher Nr. 4000, der sich bitte in den Kommentaren mit Adresse meldet. (Counter ganz am Ende der Seite)

Mittwoch, 21. Februar 2007

Chemie

Ich war da heute im Chemiepraktikum bei Iris. Eine tolle Sache, muss ich schon zugeben. Nur frage ich mich für was das ganze, wenn man ja doch alles falsch macht.
Wir haben da also so Lösungen hergestellt und die sollten mit zunehmender Konzentration nach Zugabe des Farbindikators auch immer wie intensiver pinkig sein...jedenfalls hatten wir da auch eine Lösung mit Konzentration null, die also farblos sein sollte aber irgendwie schon pinkig war...hmmm....dafür waren die Lösungen der Bodenprobe farblos, und die hingegen sollten Farben haben. Endgültig das Fass zum überlaufen brachte die Tatsache, dass unsere Lösung mit Flusswasser anstatt pinkig gelb war...jaja. die Assistentin wusste auch nicht mehr weiter, und entschied sich dann uns auszulachen...wie gesagt, es lebe die Chemie.

Literarischer Geheimtipp der Woche

An Einem Tag Wie Diesem von Peter Stamm

Andreas hat Germanistik studiert und ist (was soll man auch sonst machen?) Gymnasiallehrer (wie der mir sehr fehlende Herr Sperisen). Die Gleichheit der Tage ist sein Halt, Leere ist sein Leben; eine endlose Abfolge von Schulstunden, von Zigaretten und Mahlzeiten, Kinobesuchen, Treffen mit Geliebten und Freunden, die ihm im Grunde nichts bedeuten. An einem Tag wie diesem packt ihn eine Sehnsucht, die zwischen Heimweh und Fernweh nicht mehr unterscheidet. Er wirft alles hin, verkauft seine Wohnung kündigt den Job und seinen zwei Geliebten, um nach einem halben Leben, das keines war, zu der Frau zurückzukehren, die er als 20-Jähriger geliebt hat. Peter Stamm erzählt von der Liebesunfähigkeit und dem brennenden Verlangen nach dem grossen Gefühl, er erzählt von der Wirklichkeit, die wie im Traum vergeht, bis man sein Leben selbst in die Hand nimmt.

"Andreas leerte den Wandschrank im Flur. Er wunderte sich, wie viele Dinge er besass, die er längst vergessen hatte. Ganze Schachteln voller Notizen, Briefentwürfe, Unterlagen. Er blätterte darin, las das eine oder andere und warf dann alles weg ohne zu zögern. Er fand eine Schachtel mit Briefen und Postkarten von Freunden, von seiner Mutter. Briefe, die sie ihm während seiner Zeit bei der Armee geschrieben hatten und in denen sie Alltägliches erzählte, von Krankheiten, Ausflügen, Besuchen. Die letzten Spuren eines Lebens, das ausgelöscht war. Spuren, die keine waren, nichts als Worte ohne Gewicht. Die Briefe von Fabienne lagen zuunterst in der Schachtel. Er war überrascht wie belanglos sie waren. In einem Brief steckte eine Fotografie, auf der Fabienne zu sehen war inmitten einer Gruppe von jungen Leuten. Alle trugen bunte Papierhüte und lachten betrunken in die Kamera. Auf der Rückseite des Bildes stand: "Alles Gute zum neuen Jahr!" Alles Gute zu einem neuen Jahr, das längst vorüber war und an das sich Andreas nicht erinnerte. Er wickelte Fabiennes Briefe wieder in das Packpapier und legte das Packet auf den Tisch. Die übrigen Briefe warf er weg."

Am Ende bleibt die Frage: Keimt die Leere in der Wiederholung des Immergleichen? Oder lauert sie jenseits davon? In der Angst vor der Unordnung, der Veränderung, dem Chaos, in der Angst vor dem Tod?

Antworten darauf gibt der stämmige Peter bei Kuchen und Kaffee in Winterthur

Nachruf: Herr Gerhards Drachenbaum


Im November des vergangenen Jahres habe ich beim Umzug des Herrn Gerhard von Grünenmatt nach Zürich mitangepackt. Zu transportieren gab es einiges, und unter den zahlreichen Möbeln, Bücher und Cds fand sich auch eine Pflanze. Eine Dracaena marginata genauer, eine beliebte madagassische Zimmerpflanze, länglich gestreifte, dunkelgrün und braunrot gerandete Blätter tragend. Die Pflanze befand sich in guter Verfassung und vermochte alsbald einen Hauch Natur und Ursprünglichkeit in Gerhards neues Zimmer einzubringen. Dieser Drachenbaum (so die deutsche Bezeichnung) durfte sich also ein erfreuliches Dasein in neuer Umgebung erhoffen, zumal ihm prompt ein Fensterplatz zugewiesen und zu seiner Rechten ein weiteres Pflänzchen (anderer Sorte) platziert wurde, mit dem er sich gut zu verstehen glaubte. Zielstrebig sprossen seine Blätter der Sonne entgegen, kräftig grün leuchtete Blatt um Blatt, getragen vom wohlgeformten, braun glitzernden Stamm. Da ich über keinerlei Fotomaterial des sympathischen Bäumchens vor dem Umzug verfüge, muss dieses Vergleichsbild der Veranschaulichung dienen. Es kommt dem Original zu genanntem Zeitpunkt allerdings erstaunlich nahe.

Letzte Woche nun erfror mir beim Betreten von Herr Gerhards Zimmer das Herz. Die Dracaena marginata, dies erhabene Gewächs, das ich so kräftig, grün und freudspendend in Erinnerung trug, war nicht mehr wieder zu erkennen. Die grünen Blätter waren einigen wenigen, meist braunen, länglichen Undingern gewichen. Die ehemals prächtigen Formen des Drachenbaums wirkten schlapp, müde, traurig, tot. Wehmütig näherte ich mich dem Unglücklichen, fühlte die von Traurigkeit getränkte Atmosphäre, hielt inne und nahm innerlich Abschied von einer hoffnungsvollen jungen Pflanze, die mitten aus dem Leben gerissen wurde.
Mit dieser Unanständigkeit des Pflanzentötens konfrontiert wies Herr Gerhard jegliche Vorwürfe zurück. Die Ursache des Unglücks liege nur darin, dass er dem Grünling zu viel Wasser gegeben hätte. Oh, und das ganze Palavern ohne rot zu werden!
Jedenfalls - und das sag ich Ihnen nun im Vertrauen - hab ich mir vorgenommen, ihm zum Geburtstag einer dieser schönen grossen Plastikpflanzen zu schenken. Ich befinde mich bereits mitten in der Produktion (siehe Bild); solidarische Plastikblattbeiträge sind jederzeit willkommen und werden umgehend an Ort und Stelle fixiert.
Aber bitte…psssst… nichts sagen, es soll eine Überraschung werden.

Montag, 19. Februar 2007

unddachs goes youtube

Nebst der musikalischen und literarischen Welt, ist auch die des Filmes für unddachs keine unbekannte. Besonders gelungene Werke sind auf Youtube zu besichtigen. Hier ein par Kritiken von begeisterten Fans:

"awesome. what a great video. looking forward to see more videos of urech"

"when urech teams up with one of the greatest actors of our time, andi, nothing can go wrong. but in this video they manage to achieve something that will last forever. one can easily speak of the defining moment of the century."

"oh, my god. the best video ever made. i hope urech never dies."

"thirteen seconds of brilliant entertaining. i could't have spent my time better. i especially like how the light and shade is staged. it matches very well with the acting which is outstanding as in every urech."

"this is sooo sick..."

Von gozze sind wir uns ja einiges gewohnt, sein Meisterwerk Murmi vs. Pingu ist es aber immer wieder wert gesehen zu werden. Es wird dabei deutlich, dass er schon einige Erfahrung im Filmbusiness hat; Aus Insiderwuellen ist uns bekannt, dass er bereits ein neues Projekt in Angriff genommen hat.
Die Werke von oganga wirken da schon eher amateurhaft, aber nicht minder gelungen. Eine gewisse Skurilität, aber vor allem das Auge für den richtigen Moment zeichnen seine Filme aus. Zum Besipiel Balkan Travels, Schallprinzen und natürlich Moni (mein persönlicher Favorit).

Wir wünschen gute Unterhaltung.

Sonntag, 18. Februar 2007

This Here Birdy


Für alle Interessierten habe ich hier eine kleines Mixtape hochgeladen. Zusammengestellt von mir zum Thema: Aus zwei Händen kann man einen Vogel machen. Manche mögen das eine oder andere Lied bereits kennen, aber vielleicht noch nicht in dieser Reihenfolge gehört haben. Es könnte der Soundtrack für graue Morgenstunden oder sonst mut- und energielose Zeiten sein, in der Hoffnung in der Musik etwas Antrieb zu finden.

Voilà

Samstag, 17. Februar 2007

Wahrheiten über Zubi

Zürich-Fribourg

Sitzend betrachte ich die Nacht. Die in Dunkelheit gehüllte Landschaft; Bäume, Häuser ziehen an mir vorbei, bleiben Kontur nur und verschwinden alsbald im schwarzen Unbekannten, ohne Spuren, ohne Adieu. Erinnerung nur bleibt das Gesehene, webt sich als kleines Licht in Geist und Seele, verbleibt und spielt Theater – für mich, für mich allein. Doch was lohnt das Sprechen, wo Worte sich verlieren und letztlich immer Selbstzweck, unvollendete Brücke über nie endende Tiefen bleiben.
Was fortbesteht ist mir mein Zug, mein dunkelblauer Polstersitz, ein kleines Abteil, das ich mit niemandem teile. Das Draussen und Leben bleibt Reflexion, gefangen hinter Fensterglas, bleibt und bleibt Theater, Schauspiel, Ablenkung. Also sitze ich, ersehne einen kleinen Windstoss von draussen, erwarte den nächsten Halt, einige Minuten Tag, die mir das sich im Fenster spiegelnde Gesicht eines Zugfahrers entreissen. Mein Abteil ist leer. Der Zug hält, ich steige aus und verliere mich in der Nacht, erliege der ewigen Strafe des Verstandes, fliege, zerfliesse und erblicke am Ende ein fernes Licht, tanzender Punkt, glühende Hoffnung.

In Fribourg schliesslich die Augenblicke der Musik - ein Glaubensbekenntnis. Lachend fahre ich später nach Hause, die Geleise hinter mir, noch immer aber auf Strassen, vorgezeichneten Bahnen. Es ist windstill. Ich bin müde und werde doch nie schlafen können.

Dicho

Haga algo contra el hambre y la pobreza,
Comáse un pobre!
(Tun sie etwas gegen den Hunger und die Armut, essen sie einen Armen.)

Mittwoch, 14. Februar 2007

Das System

Gestern Nacht, die Schlaflosigkeit trieb mich hinaus den wunderschönen Sternenhimmel zu schauen, wurde mir so einiges klar. Plötzlich. Der ganze Kapitalismus durchblickte ich, samt und sonders. Es gilt im ganzen System einen Punkt besonders zu beachten.

Dabei geht es um den Zusammenhang zwischen der hohen Scheidungsrate und dem wachsenden Wohlstand. Sie denken jetzt vielleicht, dass aufgrund von höherem gesellschaftlichem Druck oder so die Scheidungsrate so hoch ist, alles falsch. Soziologishce Aspekte können wir vernachlässigen. Denn die hohe Scheidungsrate ist schlicht und einfach ein vom Staat eingeschaltetes Mittel, um mehr Wachstum zu erreichen. Ja genau. Das öffentliche Leben wird gezielt so gelenkt, dass sich immer mehr Paare streiten; Wie das genau funkioniert sei hier nicht weiter erläutert, es würde den Rahmen dieser Vorlesung sprengen.
Die hohe Scheidungsrate haben wir also. Man bedenke nun das ganze Geschäft, dass während der Scheidung gemacht wird. Psychiater, Eheberater, Wiedergutmachgeschenke und dann natürlich die Juristen. Eine lukrative Angelegenheit. Doch immernoch Vorspeise, denn der Hauptgang ist richtig saftig und volkswirtschaftlich gesehen nun wirklich nicht zu unterschätzen. Denn, in dem Moment, in dem all die geschiedenen Paare einen neuen Partner finden und alt werden, müssen sie immer zu Weihnachten doppelt so viele Geschenke kaufen, mindestens, denn sie haben nun auch doppelt so viele Enkel. Mann stelle sich das einmal vor.

Sollten Sie nun nicht hunderprozentig überzeugt sein, von der gerhardistischen Wachstumstheorie lesen Sie doch das Chemieskript der ETH Zürich und fühlen Sie mit uns. Den Rest kann man weglassen, zur Vereinfachung.

Montag, 12. Februar 2007

Wahrheiten über Zubi

"Denken Sie an eine schöne Frau;
Zubi hatte sie schon..."

Sonntag, 11. Februar 2007

Intelligenztest

Beim Hausausräumen gefunden:

1. Gibt es den 1. August auch in England?
2. Einige Monate haben 31 Tage, andere 30 Tage, wieviele haben 28 Tage?
3. Teilen Sie 30 durch 1/2 und zählen Sie 10 dazu. Wieviel erhalten Sie?
4. Ein Bauer hat 17 Schafe. Alle ausser 9 sterben. Wieviele hat er noch?
5. Was war am 6. Dezember 1933 in Zürich?
6. Wieviele Tiere jeder Art hat Moses mit auf die Arche genommen?
7. Ist es im Iran erlaubt, dass ein Mann die Schwester seiner Witwe heiratet?
8. Erhält ein Nachtwächter, der am Tag stirbt eine Rente?

Auflösung in den Kommentaren.

Samstag, 10. Februar 2007

Davos I

Ein Traum ging in Erfüllung. Ich blieb im Lift stecken. Also eigentlich waren wir zu viert...zwei davon fanden das sehr lustig, das waren wir Männer. Die andern zwei fanden das nicht sehr lustig, das waren die Frauen. Stellen Sie sich vor, sie bleiben wie gesagt mit dem Lift stecken, aber nicht etwa mittendrin, nein, sondern weiter unten als die unterste Etage. Kaum zu glauben, aber mit einem kleinen Trick einfach zu erreichen. Nur während des Anhalten des Liftes den Stopp-Knopf betätigen und Schwups ists vorbei mit der Bequemlichkeit des Liftfahren.
Nun fehlt mir noch die Rettung per Helikopter aus einer Gondelbahn die Stehen bleibt, mal schauen ob das auch provoziert werden kann. Jedenfalls folgen noch weitere Episoden aus einer Woche in der höchstgelegenen Stadt Europas, wo zwischenzeitlich 14 Agros sich mit dem Leben vergnügten.

Freitag, 9. Februar 2007

Mittwoch, 7. Februar 2007

Seriöse Fussballkultur

Folgende repräsentative Abstimmung auf der Homepage des FC Zürich-Affoltern 3 vermag eindrücklich aufzuzeigen, in welch seriösem, ehrgeizigen und engagierten Umfeld die Herren Gerhard und Oganga die Zürcher Fussballszene aufmischen. 4. Liga, wir kommen!

Dienstag, 6. Februar 2007

Bärgfahrer

I bi e Velofahrer. Und letzthin hani mi doch mau glich genauer gachtet, was für eine – auso, i welere Art i überhoupt fahre. Ob schnäu oder langsam, verbisse oder gmüetlech, freudig oder gnärvt. Du hani auso entdeckt, dass es spezieui Eigeschafte git, wo mi aus Velofahrer uszeichne – oder äbä abwärte, je nach Sichtwis natürlech. Wasi wott säge isch: Ig bi e Bärgfahrer. Immer nämlech wenns gradus geit oder nidsi, de schini chum vorwärts zcho, nime miner beide Arme abem Länker, luege ume was aues so passiert um mi, grüesse dHüng, dChatze und dPensionäre und vergisse bau, dass ig ja trotz auem no immer e Velofahrer bi. So wirdi de schliesslech uf dene Gradine o vo aune angere überhout und belächlet. Es macht mer nüt. Wöu es isch äbä so, dass ig, wenn immer i e Berg vor mir gseh, us mim müssige Tagtröimertum erwache, dHäng a Länker setze, miner Bei i Schwung bringe und wie vor Wäspe gstoche dr Bärg ufejage.
Das muess jewils es merkwürdigs Biud si, dä einigermasse plötzlech Wächsu vom gmüetleche Schönwätter-Sunntigsfahrstiu i verbissnig Alp d’Huez-Pantani-Kampfstiu. Jedefaus bini auso e Bärgfahrer. Interessant emu no, dass wiederum die Lüt, wo uf de Gradine ihri voui Chraft isetze, de am Bärg bau blibe stah, sigs, wöu si nüme möge, sigs, wöu si dr Bärg nid liebe. Ig jedefaus liebe dr Bärg. Villech isches aber meh ou dr Gipfu woni liebe, oder äbä ds Gfüu, dobe azcho. Wenn dBei scho langsam weh tüe und me denn aber nach dr letschte Kurve dört ir Färni die letschte Meter u schliesslech dr Übergangspunkt vor Stigig id Abfahrt gseht – da schlahts ds Herz und tanzt schliesslech vouer Zfridäheit, wenns dr Pass erreicht het, dBei chöi entspanne und sech dÜbersüürig langsam us de Muskle dervomacht.
Mängisch hani mi aber de scho gfragt, obs äch nid gschider wär, dChreft besser zverteile, se haub uf de Gradine, haub am Bärg izsetzä. Angerersits fäut villech när genau dChraft wos brucht, um die höchschte Päss derufzcho, um die gröschte Bärge züberquere... Und was chöi, wenn nid die Riese, ds Ziu vomene ehrgizige Bärgfahrer si?